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Ist es wirklich der Lärmschutz in der Region, der im Vordergrund steht?

Das Expertengremium Aktiver Schallschutz (ExpASS) des Forum Flughafen und Region (FFR) prüft Maßnahmen ausschließlich anhand eines objektiven Kriterienkatalogs.[1] Die Sicherheit steht immer an erster Stelle. Maßnahmen, die nicht als sicher beurteilt werden, werden nicht zur Umsetzung empfohlen.

Weitere Vorgaben, die freiwillig und konsensual von allen Akteuren im Forum Flughafen und Region (auch der Luftverkehrswirtschaft) getragenen werden sind, dass durch die Maßnahmen der aktuelle Flugverkehr weiterhin problemlos abgewickelt werden kann (Kapazität). Vom Bundesverwaltungsgericht wurde dabei bereits im Jahr 2012 entschieden, dass der Flugverkehr bis auf insgesamt 701.000 Flugbewegungen am Flughafen Frankfurt ansteigen darf (im Jahr 2017 gab es rund 475.000 Flugbewegungen).

Nach Abprüfen dieser Mindestvoraussetzungen wird die Lärmbelastung geprüft, diese muss durch die Maßnahmen zurückgehen. Dies misst sich an der Anzahl der Hochbelästigten und der Anzahl der zusätzlichen Aufwachreaktionen (siehe oben) – bzw. an dem daran orientierten Frankfurter Tagindex und Frankfurter Nachtindex. Außerdem soll die Anzahl der vom Fluglärm Hochbetroffenen nicht steigen, idealerweise natürlich sinken (siehe dazu Kapitel 5).


[1] Siehe Maßnahmenbericht, Kap. 1.3 (https://www.umwelthaus.org/download/?file=massnahmenbericht.pdf)

 


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