Claudia H. fragt:
Gab es bereits im Vorfeld eine Vorfestlegung auf die Verschiebung der SegApp-Route im Ostbetrieb?
Claudia H. ergänzt:
In den kommenden Sitzungen der FLK soll entschieden werden, ob bzw. in welcher Form eine Verschiebung der SegApp-Route nach Westen empfohlen werden soll. Grundlage ist einen Vorschlag von Rüsselsheim die im Probebetrieb befindliche SegApp-Route nach Westen zu verschieben. Dieser Vorschlag wurde vom FFR aufgegriffen und beraten. Im FFR wurden Variantenvorschläge erarbeitet und Lärmberechnungen veranlasst. Nun soll dieser, von Rüsselsheim initiierter Vorschlag unter der Überschrift „laterale Optimierung“ in der FLK beraten werden.
Nein, es gibt keine Vorfestlegung und es ist noch nichts entschieden. Genau deshalb werden die Gespräche mit den Kommunen auch geführt. Die konkreten lateralen Varianten wurden auch nicht durch Rüsselsheim vorgeschlagen oder initiiert.
Genau genommen handelt es sich um zwei Maßnahmen: die zeitliche Ausdehnung des SegApp, der bereits seit 2011 nach 23 Uhr Anwendung findet auf den Zeitraum 22-0 Uhr; außerdem die laterale Optimierung der Verfahren. Grundsätzlich ist die zeitliche Ausdehnung auch ohne Veränderung des lateralen Verlaufs (also mit der heutigen Variante) denkbar.
Zur Historie der lateralen Optimierung: Es ist korrekt, dass es bereits im FLK-Hearing 2012 den Wunsch aus Rüsselsheim gab, zu pürfen, ob der Verlauf des SegApp weiter in Richtung Nordosten verlegt werden könnte. Die nun konkret entwickelten lateralen Varianten für Betriebsrichtung 07 wurden aber alleine vom ExpASS entwickelt. Mit unterschiedlichen Verläufen im unbesiedelten Bereich sollte untersucht werden, welche Variante insgesamt die besten Lärmwerte erzeugt. Dass sich sämtliche Varianten nordwestlich des bisherigen Verlaufs des SegApp befinden, liegt alleine daran, dass es aus unserer Sicht gar keine andere Möglichkeit der Optimierung mehr gab.